Glossar

Second Round
 
Zweite Finanzierungsrunde bei einer Venture-Capital-Beteiligung.
 
Secondary Purchase
 
Exitvariante. Eine VC-Gesellschaft verkauft ihre Anteile an einem Unternehmen an eine andere VC-Gesellschaft bzw. einen finanziell interessierten Partner.
 
Seed
 
Finanzierung der Ausreifung und Umsetzung einer Idee in verwertbare Resultate bis hin zum Prototyp, auf deren Basis ein Geschäftskonzept für ein zu gründendes Unternehmen erstellt wird.
 
Seller’s Notes
 
Kaufpreisstundungen. "Stehen gelassene" Kaufpreisforderungen seitens der Verkäufer, quasi ein Verkäuferdarlehen (ggf. mit Bindung an Zielerreichungsgrad).
 
Soft money
 
Kapital ohne Renditezwang (von öffentlichen Stellen, Stiftungen etc.).
 
Spinoff
 
Ausgliederung und Verselbständigung einer Unternehmensabteilung aus einem Großunternehmen.
 
Spinout
 
Gründung eines Unternehmens aus einer Hochschule oder Forschungseinrichtung heraus.
 
Spread
 
Marge, Spanne.
 
Start-up
 
Das Unternehmen befindet sich in der Gründungsphase, im Aufbau oder seit kurzem im Geschäft und hat seine Produkte noch nicht oder nicht in größerem Umfang vermarktet.
 
Start-up
 
Neu gegründetes Unternehmen.
 
stille Beteiligung
 
Bei einer stillen Beteiligung investiert ein Investor Kapital für eine bestimmte Laufzeit, ohne selbst direkter Gesellschafter zu werden. Die Beteiligung kann anonym bleiben und wird nicht ins Handelsregister eingetragen (still).
 
Subordinated Dept
 
Nachrangige Fremdmittel. Die Nachrangigkeit bezieht sich auf die Rangfolge der Fremdkapitalgeber untereinander insbesondere für den Vergleichs- und Liquidationsfall.
 
Syndizierungen
 
Gemeinsames Investment mehrerer Venture-Capital-Gesellschaften, um das Risiko zu teilen.
 
Szenarien
 
Planungstechnik, um Chancen und Risiken einer strategischen Entscheidung besser abschätzen zu können. Es werden üblicherweise drei Modelle dargestellt, darunter die beiden Extreme "Best Case" und "Worst Case" und ein Modell, mit dessen Eintritt man am ehesten rechnet. Ein "Best Case"/Szenarium zeigt auf, wie die Entwicklung bei idealen Umständen vor sich gehen würde, welche Schritte notwendig würden und wie hoch die Rendite in diesem Fall wäre. Wenn auch die Wirklichkeit meist durch keines dieser Szenarien erfaßt wird, ist diese Technik doch ein probates Mittel, um dem Umfang von Chancen und Risiken besser gerecht zu werden.